{"id":5340,"date":"2021-06-11T22:45:08","date_gmt":"2021-06-11T20:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/?page_id=5340"},"modified":"2024-01-03T00:17:40","modified_gmt":"2024-01-02T23:17:40","slug":"alexander-graeff-slavica-janeslieva","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/index.php\/aussage-gegen-ausdruck\/alexander-graeff-slavica-janeslieva\/","title":{"rendered":":: Aussage gegen Ausdruck::"},"content":{"rendered":"\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/index.php\/aussage-gegen-ausdruck\/\" data-type=\"URL\">AUSSAGE::gegen::AUSDRUCK<\/a><\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>::08::<\/strong><\/h4>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alexander Graeff :: Slavica Jane\u0161lieva<\/h3>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>:: <strong>Perpetuum mobile<\/strong> :: <strong>Schneidern nach Symbolik<\/strong> ::<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-group\">\r\n<div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Slavica-Janeshlieva-tailoring-after-symbols..jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-5341\" src=\"https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Slavica-Janeshlieva-tailoring-after-symbols.-669x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Slavica-Janeshlieva-tailoring-after-symbols.-669x1024.jpg 669w, https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Slavica-Janeshlieva-tailoring-after-symbols.-196x300.jpg 196w, https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Slavica-Janeshlieva-tailoring-after-symbols.-768x1175.jpg 768w, https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Slavica-Janeshlieva-tailoring-after-symbols.-1004x1536.jpg 1004w, https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Slavica-Janeshlieva-tailoring-after-symbols.-1338x2048.jpg 1338w, https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Slavica-Janeshlieva-tailoring-after-symbols.-400x612.jpg 400w, https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Slavica-Janeshlieva-tailoring-after-symbols.-600x918.jpg 600w, https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Slavica-Janeshlieva-tailoring-after-symbols..jpg 1389w\" sizes=\"(max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/><\/a><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Fr\u00fcher beklagte ich mich immer \u00fcber meine Fernbeziehung. Ich schrieb herzerweichende Briefe voller Sehnsucht und Was-w\u00e4re-wenn-Spekulationen \u2013 einmal sogar eine Erz\u00e4hlung, der ich den Tiel\u00a0<em>Leer\u00a0<\/em>gab. Genauso f\u00fchlte ich mich nach unserer Begegnung dann oft, leer. Unsere Berufe lie\u00dfen nicht zu, jedes Wochenende einander besuchen zu k\u00f6nnen. Mehr noch: der verdammte Beruf war auch der Grund, weshalb er weggezogen war.<\/p>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Heute, da es verboten ist, zu reisen, verblasst die Erinnerung an das selbstgew\u00e4hlte Auf und Ab unserer Begegnung, an die Reisen von A nach B der Liebe wegen*. Heute, da es verboten ist, die eigene Wohnung zu verlassen und man von Polizeipatrouillen angehalten und nach dem Grund f\u00fcr den kurzen Gang zum letzten Sp\u00e4ti in der Nachbarschaft, der noch nicht Pleite gegangen ist, gefragt wird; oder zum Supermarkt, um vielleicht noch ein paar glutenfreie Nudeln zu ergattern \u2013 Weizennudeln sind immer schon sofort ausverkauft \u2013; heute verblast die Erinnerung an die gegenseitigen Besuche, die von uns enorm aufgeladen wurden mit allm\u00f6glichen Erwartungen. Sie sollten doch jedes Mal die sch\u00f6nsten und innigsten Wochenenden werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Heute, da so vieles verboten ist, stellt sich die Frage nicht mehr, wann wir uns das n\u00e4chste Mal wochenends sehen k\u00f6nnen. Die Krise, die Quarant\u00e4ne, die Pandemie haben meine und viele andere Fernbeziehungen zum Aufgeben gezwungen, genauso wie die meisten Gesch\u00e4fte oder L\u00e4den, die nicht einen millionenschweren Konzern oder staatliche Hilfen (oder beides) im Hintergrund haben. Beziehungen scheint es nur noch in Form von traditionellen Kernfamilien, Papa, Mama, Kind, zu geben, die dann nur an einem Ort, an einer Adresse, zusammenleben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Patriarchat erbl\u00fcht, oder zeigt sich so, wie es vor der Krise auch immer schon existierte, nur vom bem\u00fchten Engagement derer, die nicht passen wollen, liebevoll \u00fcberdeckt und von den M\u00e4chtigen g\u00f6nnerhaft geduldet. Diejenigen, die jetzt heldenhaft der Krise entgegentreten sind die\u00a0<em>echten\u00a0<\/em>M\u00e4nner, die Macher, die Maschinenf\u00fchrer; eine Armee an Virologen, Gesundheitsministern, Pressesprechern und Krisenmanagern halten den Apparat am Laufen. Die Frauen und der Rest bleiben unsichtbar im analogen Raum, in der Pflege, in Krankenh\u00e4usern, in der Lebensmittelbeschaffung oder eben in der Quarant\u00e4ne \u2013 wie wir, die Tr\u00e4umer, die\u00a0<em>Pussys<\/em>, die sich Briefe schreiben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In der Krise bleiben mir nur die Erinnerungen an ihn, den ich jetzt um so mehr liebe seit wir so lange getrennt sind, und was mir erst jetzt so richtig bewusst wird. Die Beziehung verblast, die Liebe w\u00e4chst. Absurd. Wieder schreibe ich ihm Briefe. Diesmal sind sie n\u00fcchtern, nicht herzerweichend, aber voller Hoffnung, die ich noch nicht aufgegeben habe. Meine Hoffnung korrespondiert mit der Dauer der Ausgangssperre. Jedes offizielle Statement verfolge ich mit Spannung, schaue mir jede Pressekonferenz an und studiere jeden Morgen die Pandemie- Dashboards.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch die Selfies, die er mir schickt, geben mir Hoffnung. Vor allem die, auf denen er gl\u00fccklich aussieht. Sein Bart ist richtig lang geworden. Auch ich schicke ihm Selfies. Zum letzten Foto meinte er nur, ich sehe entspannt aus, trotz unm\u00f6glicher Frisur. Meine Haare wachsen schnell, zu schnell, und verzerren das Bild, das ich m\u00f6chte, das er von mir in Erinnerung beh\u00e4lt. Dazu Hoodie, Handschuhe und Schutzmaske \u2013 fertig ist der postapokalyptische Coronapunk.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zugenommen habe ich auch. Zu wenig Bewegung, zu viel Junk Food. Ich bereite mir mittlerweile t\u00e4glich drei Quarant\u00e4nemahlzeiten zu. Auch wenn bestimmte Produkte oft nicht mehr erh\u00e4ltlich sind, weil ich es einfach nicht schaffe, in voller Schutzmontur schon morgens um 8 Uhr in der Schlange vorm Supermarkt zu stehen, fehlen doch viele Grundnahrungsmittel noch nicht. Reis, Kartoffeln, Konserven, Brot, Tee, Wein, Bier sind nach wie vor verf\u00fcgbar. Ich merke auch, dass ich v\u00f6llig anders einkaufe als die Mehrheit. Margarine zum Beispiel ist immer schon fr\u00fch ausverkauft, Margarine auf Sojabasis dagegen ist lange erh\u00e4ltlich. Fleisch \u2013 es gibt nahezu nur noch Gefl\u00fcgel \u2013 ist rasch weggehamstert, Fisch dagegen bleibt relativ lange im Angebot. Zum Fr\u00fchst\u00fcck mache ich mir ein K\u00e4sebrot mit Gurke und t\u00e4glich ein Ei. Um Kaffee zu sparen, trinke ich morgens nur eine Tasse, \u00fcber den Tag verteilt vor allem Tee.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es gibt jetzt auch Mittagessen. Oft glutenfreie Nudeln mit Tomaten- oder Tunfischsauce. Ich habe, seit ich mit zwanzig bei meinen Eltern ausgezogen bin, kein Mittagessen mehr gegessen. Abends ein Blech Pommes Frites mit Ketchup oder Gem\u00fcseauflauf oder Rotes Curry mit Kokosmilch. Ich habe den Eindruck, dass es tiefgefrorene Pommes Frites und Ketchup sogar nach einem Atomkrieg zwischen den konkurrierenden Gesundheits\u00e4mtern in Europa noch geben w\u00fcrde.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Das\u00a0<\/em>ist jetzt so ein Krisengedanke; ich will es nicht beschw\u00f6ren \u2013 Pommes Frites und Ketchup aber gehen nie aus. Ich habe oft Krisengedanken. Ich frage mich: Kann es noch schlimmer werden? Wird die Ausgangssperre noch versch\u00e4rft? Wann werden die Streiks im Gesundheitssystem gewaltt\u00e4tiger? Wann beginnen die Pl\u00fcnderungen? Weg damit.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00dcber den Tag verteilt trinke ich \u2013 zur Prophylaxe \u2013 mindestens zwei Liter Tee. Abwechselnd Salbei, Fenchel und Earl Grey. Abends gluckert es in meinem Bauch wegen der vielen Fl\u00fcssigkeit. Das Virus ist \u2013 sagen die Gesundheits\u00e4mter \u2013 allein durch Tee zu bek\u00e4mpfen. Es gibt immer noch keinen Impfstoff und keine Medikamente gegen die Krankheit. Es hei\u00dft: Viel trinken, nicht rauchen, zuhause bleiben und ausruhen. Ich ruhe mich aus von einer \u00fcbers\u00e4uerten Gesellschaft. Und rauche mehr denn je.<br \/>Meine Arbeit liegt brach. Das, womit ich meine Beziehung damals enorm beschwerte, ist jetzt hinf\u00e4llig geworden, federleicht. Ihm geht es \u00e4hnlich. Beide haben wir keine systemrelevanten Berufe. Nach den ersten Wochen, in denen wir damit besch\u00e4ftigt waren, uns \u2013 \u00e4hnlich wie vor den Superm\u00e4rkten \u2013 in die virtuelle Schlange zur Beantragung eines Hilfspakets zu stellen, Papierkram zu erledigen, Ausfalllisten zu f\u00fchren, Kosten zu senken, ist jetzt Ruhe eingekehrt. Ruhe vor den Geldsorgen. Die Ungewissheit bleibt.<br \/>Seither ist viel Zeit f\u00fcr v\u00f6llig andere Besch\u00e4ftigungen: Zum Beispiel einen Tag lang Filme und Reportagen \u00fcber den Exorzismus der Anneliese Michel anzuschauen; oder erschreckend viele Fantasy- und Science Fiction-Serien zu gucken; oder eigene Videos zu produzieren, die mich dabei zeigen wie ich besonders dramatische Krisenlyrik lese; oder die Videos von Kolleginnen und Kollegen zu schauen, wie sie ihrerseits Texte lesen \u2013 im Eisb\u00e4renkost\u00fcm, in Unterhosen, zusammen mit frisch geschl\u00fcpften K\u00fcken, w\u00e4hrend sie Bier trinken und wegen der Netz\u00fcberlastung als verkrisselte, gruselige Gestalten erscheinen.<br \/>Und dann \u00fcbers\u00e4uerte mein Magen. Doch zu viel Kaffee, auf jeden Fall zu viel Wein und zu viel Pommes Frites mit Ketchup. Ich hielt eine Woche lang Di\u00e4t. Nur M\u00f6hren und Reis. Und Wasser. Dann trank ich zwei Abende in Folge Cosmopolitans. Es musste sein. Cranberry-Saft war endlich wieder erh\u00e4ltlich. Mein letzter Brief war ohne Hoffnung. Bisher kam keine Antwort.<br \/>Ich tr\u00e4ume wie wild. Von diesem Brief. Von seiner Reaktion auf meine versiegende Hoffnung. Im Traum schrieb er mir \u00fcber seine Jugend. Auch er tr\u00e4umt gerade viel. Beide tr\u00e4umen wir von unserer Jugend, von der Qual des Aufwachsens und was wir alles hinter uns lassen mussten, um erwachsen zu werden. Ich tr\u00e4ume wie er tr\u00e4umt. Das klingt verr\u00fcckt, denn es f\u00fchlt sich an wie die Negation der Negation und macht das Getr\u00e4umte\u00a0<em>positiv<\/em>.<br \/>In einem Traum war ich, also er, im \u00e4ltesten Tempel der Welt. Irgendwo in der T\u00fcrkei. Ein Priester bespritzte die Gl\u00e4ubigen \u2013 es waren mit mir acht \u2013 mit seinem Blut, jeder bekam einen 12.000 Jahre alten Sch\u00e4del, den wir mit scharfen Steinkeilen bearbeiteten. Unter Anleitung des Priesters sollten wir Schriftzeichen in die Sch\u00e4del ritzen, um so dem Geheimnis des menschlichen Gehirns auf die Spur zu kommen.<br \/>In einem anderen Traum sehe ich meinen Vater, also seinen, wie dieser versucht den oberen Teil einer Schrankvitrine mitsamt der darin ausgestellten Porzellanfiguren vom unteren Teil des Schranks vorsichtig abzuheben und zur Seite zu stellen. Das Abheben klappt noch, doch das Absetzen nicht. Alles darin verrutscht, schl\u00e4gt gegen die Glast\u00fcren, die \u00f6ffnen sich, der ganze Kram poltert heraus und zersplittert in tausend Teile. Der Vater flucht und schimpft und gibt so nur zu verstehen, dass er es nie richtig gelernt hat, vorsichtig zu sein, umsichtig zu sein, zart zu sein. Und so sehr er sich auch bem\u00fcht, am Ende zerst\u00f6rt er die Zartheit, die filigranen Porzellanfiguren. Unsere Beziehung ist wie eine dieser Porzellanfiguren, beim Hochheben und Absetzen gehen wir kaputt, weil wir die Zartheit nie richtig gelernt haben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In der Krise wird Zartheit nicht gebraucht. Nur die Maschinenf\u00fchrer bleiben in Bewegung und mit ihnen die Digitalmaschinen, die Dashboards, die Videokonferenzen, die Live-Streamings. Ihnen geht keine Energie verloren, meiner Beziehung schon \u2013 da helfen auch die Briefe nicht. Und die Tr\u00e4ume auch nicht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Tr\u00e4ume sind nur virtuelle Begegnungen mit mir selbst, denke ich. Positiv werden sie ja nur\u00a0<em>mathematisch<\/em>, wenn er tr\u00e4umt an diesem anderen Ort, nachts in seinem Bett. Sie sagen dasselbe wie das Bild seines Gesichts auf meinem Monitor: mehr \u00fcber mich als \u00fcber ihn.<br \/>So, oder so \u00e4hnlich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>*\u00a0<em>Von A nach B der Liebe wegen\u00a0<\/em>ist dem Song\u00a0<em>Perpetuum Mobile\u00a0<\/em>der Einst\u00fcrzenden Neubauten, vom gleichnamigen Album (2004) entnommen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Teile des Textes in drei Sprachen :: Deutsch &#8211; Mazedonische &#8211; Englisch und weitere Abbildungen von Kunstwerken findet man in der <strong><a href=\"https:\/\/www.slovokult-literatur.de\/index.php\/produkt\/slovokult-literartour-2020-anthologie-anthology\/\">Anthologie der Biennale :: SlovoKult :: literARTour 2020 :: <\/a><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Video von der Lesung im ACUD Theater am 22.12.20 mit Soundscapes von :: poesi fysik ::<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Alexander Graeff :: 22.12.20 :: soundscapes :: poesi fysik :: ACUD Theater Berlin\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/VcDO279weCk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AUSSAGE::gegen::AUSDRUCK ::08:: Alexander Graeff :: Slavica Jane\u0161lieva :: Perpetuum mobile :: Schneidern nach Symbolik :: Fr\u00fcher beklagte ich mich immer \u00fcber meine Fernbeziehung. 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